Das Dorf von Morgen, eine Schwammstadt ?

Die Wässermatten in Kölliken sind Überbleibsel einer ehemals im Mittelland der Schweiz verbreiteten Kulturform der genossenschaftlichen Wiesen-bewässerung und Düngung und waren für weite Teile des Kulturlandes typisch. Diese Feuchtwiesen sind Lebensraum für viel Tierarten: Rabenkrähe, Mäusebussard, Stockente, Ringeltaube, Graureiher, Specht und Lerche und natürlich Amphibien.

Aufgrund der Industrialisierung und Intensivierung der Landwirtschaft sind die meisten Kanäle verschwunden. Verloren gegangen ist damit auch ihr Nutzen für die Regenerie-rung des Grundwasser, fliesst doch jetzt das Oberflächenwasser durch die begradigten Bäche viel zu schnell ab. Aufgrund der Industrialisierung und Intensivierung der Landwirtschaft sind die meisten Kanäle verschwunden. Verloren gegangen ist damit auch ihr Nutzen für die Regenerierung des Grundwasser, fliesst doch jetzt das Oberflächenwasser durch die begradigten Bäche viel zu schnell ab.

Gleichzeitig wird durch zunehmende Bebauung des Tal immer mehr Land versiegelt. Bei Starkregen treten die Bäche über die Ufer und zerstöre Landwirtschaftsproduktion und beschädigen Gebäude und Infrastruktur. (Link Schadenbericht Juli 2017). Die Stadt Zofingen war mehrmals stark betroffen und strebt mit dem Konzept Schwammstadt eine Lösung an. (Link zum Schwammstadt Abwasserverband und zur Stadt von Morgen (BAFU) ).

Die Bäume in der Schwammstadt helfen dabei das Klima ausgewogener zu halten und bei Hitzperioden die Temperatur zu erniedrigen (Link lebende Klimaanlage)

Bisher war Wasser jederzeit verfügbar, aber nun macht der Klimawandel den Regen launisch. Die Versicherung von Wasser schafft Lebensräume für Tiere und Pflanzen, verbessert den Grundwasserspiegel und reduziert die Schäden durch Überschwemmungen bei Starkregen.