Die Gemeinde Kölliken und ihr Ortskern

So urteilte die Aargauer Zeitung am 21.05.2016: Das Dorfleben hatte sich in Kölliken wie in den meisten Gemeinden im Kanton bis Anfang des 20. Jahrhunderts auf der Hauptverkehrsachse und den Vorplätzen der angrenzenden Häuser abgespielt. Dort traf man sich zu Einkauf und Tratsch. Das Auto verdrängte dann das Leben dieser sogenannten Strassendörfer nach links und rechts. In den 1930er-Jahren und dann vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg wurden mit Hochdruck Strassen gebaut. Die Planer gingen brachial vor: Die breiten Achsen wurden begradigt; was den neuen Strassen im Weg stand, abgerissen und Dörfer dadurch geteilt. Dorfkerne verloren an Attraktivität, im schlimmsten Fall löste sich das Zentrum auf.

Die AZ Schrieb 2011 „Kölliken wird nun das Dorfplatzareal für rund 4,12 Millionen Franken verkaufen und in einem zweiten Schritt dort für 4,26 Millionen Stockwerkeigentum erwerben.“ 2015 bewarb das Büro Leismann sein Projekt für ein untypisches Strassendorf.

Auch Alternativprojekt wie das von Komitee «Pro Dorfplatz» bekamen keine Chance auf Realisierung.

Es wird Zeit für ein neues Komitee das einen tragfähigen Kompromiss erarbeitet.